Wie man mit Fonds Energiesparprojekte finanzieren kann

Erneuerbare Energie bedeutet heute nicht nur ein Investment in die Zukunft unseres Planeten, sondern ist längst auch ein monetär interessantes Investment geworden.

Die Märkte und Investmentsfonds haben das längst erkannt. Bereits in 2008 waren die Investitionen in erneuerbare Energie in den USA höher als die in fossile Brennstoffe. Aber auch direkte private Investitionen zahlen sich zunehmend aus. Dabei gibt es natürlich wie in allen Produkten Bereich mit höherem und niedrigerem Risiko.

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Zu letzteren gehören zum Beispiel die Windenergie und Wasserkraftwerke. Hier ist die Technologie erprobt, die Marktanteile sind groß, und Investitionen versprechen einen schnellen wenn auch überschaubaren Gewinn. Oftmals sind die Kraftwerke in Händen der Kommunen, aber es ist möglich in Firmen zu investieren, die dort die Technik wie Turbinen verbauen. Alle großen Stromlieferanten haben heute einen Mix in Energie, so dass es sich durchaus lohnen kann hier direkt zu investieren – gerade kleinere Anbieter sind nicht immer an der Börse gelistet.

Höheres Risiko geht ein wer in Unternehmen investiert, die neue Technologien entwickeln. Dennoch sind die Aussichten vielversprechend. Im Bereich Solarenergie ist zum Beispiel noch viel Optimierungsbedarf vorhanden, weil nach wie vor die Effizienz der Solarzellen gering ist. Aber auch jetzt schon können Solarparks rentabel sein, bei relativ geringen Investitionskosten.

Wer nicht direkt investieren will, kann sich auch nach Private Equity Fonds umschauen. Hier bieten Banken schon lange Fonds an, die sich nur auf Unternehmen im Bereich erneuerbare Energie und Umwelttechnik konzentrieren. Eine Firma zum Beispiel hat alleine 19 Millionen Dollar in den Africa Renewable Energy Fund gesteckt, mit dem Infrastrukturprojekte finanziert werden sollen. Ein anderer Fond investierte 10 Millionen Euro in den Armstrong South East Asia Clean Energy Fund, der erneuerbare Energie in Thailand, den Philippinen, Indonesien and Vietnam fördert. Und auch wenn man denkt dass Russland in Öl schwimmen sollte (was durchaus passieren kann wenn die Tundra weiter auftaut), so gibt es auch Fonds wie den Caucasus Clean Energy Fund, mit dem vor allem Wasserkraftwerke finanziert werden.