Welche Vorteile grüne erneuerbare Energie für den Einzelnen hat

individuals4Man muss kein Grünen-Wähler sein, um heute ein Anhänger der grünen Energie zu sein. Es reicht schon, sich etwas genauer mit den Vorteilen auseinanderzusetzen, die man hat. Dabei sind es immer wieder zwei Argumente, die wir in Diskussionen hören und die die meisten auch überzeugen. Zum einen sind es Kostenersparnisse. Wer ein Haus mit 450 Meter Grundfläche und zwei Geschossen hat, einem normalen Dach, Ölheizung und Kunststofffenster, aber sonst keine Isolierung, gibt – wir haben das mal durchgerechnet – im Jahr etwa 6000 Euro an Energiekosten aus. Noch schlimmer: Wenn Verbrauch und Kosten weiter steigen wie bisher, belaufen sich die Kosten in 10 Jahren auf knapp 10.000 Euro. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht: Man kann eine Menge Geld wieder einsparen. Allein wer seine Decken, Böden und Wände dämmt, spart bares Geld und zwar bis zu 25 Prozent. Eine Passivhausverglasung kann nochmals 10 Prozent bringen und ein Blockheizkraftwerk mit Lüftung und Wärmerückgewinnung ebenfalls 20 Prozent. Zwar gibt es natürlich Investitionskosten, in unserem Fall von etwa 150.000 Euro, aber dem gegenüber stehen mindestens 6000 Euro Ersparnis an Energiekosten pro Jahr. Banken und vor allem Bausparkassen helfen bei der Finanzierung und bei der Suche nach Fördermitteln – davon gibt es nämlich reichlich.

Ein anderes Argument, warum man umsteigen sollte, ist die Unabhängigkeit. Heute kann sich ein Hausbesitzer unabhängig von Öllieferanten und von Stromkonzernen machen. Pellet- oder andere Biomasse-Heizungen ist es egal, ob es Winter oder Sommer ist, die Preise sind stabil. Es spiel auch keine Rolle, ob im Nahen Osten wieder ein Krieg ausgebrochen ist oder die arabischen Staaten plötzlich die Ölförderung reduzieren. Das gleiche gilt für die Stromerzeugung. Wer richtig plant und investiert, kann heute sogar ins Stromnetz einspeisen. Heute kann sogar Windräder auf dem Dach oder im Vorgarten installieren die bis zu 6 kW Strom liefern. Auch mit Photovoltaik-Panels auf dem Dach kann man seinen eigenen Strom produzieren und muss nicht mehr den Mercedes des Stromkonzern-CEOs finanzieren.