Vergleich zwischen österreichischen und amerikanischen Energiesparprogrammen

AFDF-Energy-EffeciencyProgramm und Gesetze zum Energiesparen sind in den USA und in Österreich durchaus ähnlich strukturiert. In beiden Ländern gibt es Kompetenzen auf Bundesebene und Zuständigkeiten auf Landesebene, sowie bei Städten und Landkreisen. In den USA wurde zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit auf 55 Meilen pro Stunde festgesetzt, um Treibstoff zu sparen. Auch die Sommerzeit sollte dabei helfen, vor allem Öl einzusparen – beides Kinder der Ölkrise in den siebziger Jahren. 1978 wurde der National Energy Act verabschiedet, der die Grundlage für alternative Energien bildete. Die USA sind auch ein großer Ethanolproduzent. Eines der erfolgreichsten Programme ist seit 30 Jahren das Weatherization Assistance Program. Es hilft Familien mit niedrigen Einkommen ihre Häuser so umzubauen, dass sie weniger Heiz- und Klimaanlagenkosten produzieren. Die Kosten konnten um bis zu 31 Prozent gesenkt werden. Der Energy Independence and Security Act von 2007 beinhalten Subventionen für Null-Energie-Häuser, Solaranlagen und Photovoltaikanlagen und sogar ein Solar-Klimaanlagenprogramm.

In Österreich ist festgelegt worden, dass 2020 der Gesamtenergieverbrauch nicht mehr als d 1.100 PJ betragen darf. Seit 2009 gibt es ein Programm, dass energiesparende Umbauten von Häusern unterstützt, zum Beispiel durch Isolierung von Wänden und Dächern. Subventionen gibt es auch für Heizungen die mit Holz-Pellets funktionieren. Hausbesitzern wird außerdem eine Energie-Beratung angeboten. 2010 wurden außerdem so genannte Smart-Meter eingeführt, mit denen ebenfalls Strom gespart werden kann.

Das große Problem ist, dass sowohl hier bei uns in Österreich als auch in Amerika das Energiesparen immer im Wettlauf mit einem steigenden Energieverbrauch ist. Vor allem der Transportsektor verzeichnet steigenden Verbrauch. Sowohl die Vereinigten Staaten von Amerika als auch Österreich unterstützen Initiativen wie Hybrid-Autos und elektrische Autos. Für letztere muss zwar auch Strom produziert werden, aber nicht zwangsläufig aus fossilen Quellen. In den USA wurden alleine 341 Millionen Dollar für die Forschung über Biotreibstoff und Biomassekraftwerke und 457 Millionen Dollar für Solarkraftwerke zur Verfügung gestellt.