Erneuerbare Energie zu Hause: Alles was man wissen muss

Green House vector concept, small house with ecological equipment: solar cells and wind turbine

Wir dachten es würde sinnvoll sein, einmal in einem Artikel zusammenzutragen, was man wissen muss wenn man zu Hause erneuerbare Energie verwenden will. Deswegen haben wir eine Art Spickzettel gemacht in dem alle wichtigen Fakten zusammengefasst sind.

Ökostrom verwenden

Die einfachste Art und Weise ohne irgendwelche Investitionen zu tätigen ist, ausschließlich Ökostrom zu verwenden. Stromanbieter stellen heute Pakete zur Verfügung, in denen nur Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie und Geothermie enthalten ist. Das muss übrigens nicht immer teuerer sein, Preise vergleichen lohnt sich.

Neue Heizung einbauen

Wer sich unabhängig von Öl machen will, wird nicht umhin kommen, zum Heizen eine neue Anlage einbauen zu lassen. Das kann eine thermische Solaranlage sein, wahrscheinlicher ist aber eine Biomasseanlage, die zum Beispiel mit Pellets befeuert wird. Wir raten übrigens vor allem wegen der geringeren Emissions zu Pellets. Heizungsbauer helfen gerne bei der Beratung und Installation. Wie auch eine Ölheizung ist eine Bioheizung eine Investition, die sich erst über 15 bis 20 Jahre rechnet.

Strom produzieren

Wer selbst Strom produzieren will, kann das in der Regel mit Photovoltaik-Anlagen (Sonnenenergie) oder Windrädern. Letztere sind aber nicht einfach und nicht überall zu installieren und können auch Lärmnachteile haben. Solarpanels werden immer besser in der Effizienz und können sogar Energieüberschüsse produzieren. Es lohnt sich Nachbarn zu fragen, ob man nicht einen Energieverbund gründen möchte. Die Investitionskosten für Solaranlagen werden immer geringer, man darf aber nicht vergessen, dass man auch Batterien zum Speichern des Stroms benötigt.

Energie sparen

Eine eher indirekte Methode, aber mit den gleichen finanziellen und ökologischen Vorteilen ist es, schlicht Energie zu sparen. Das fängt mit modernen Kühlschränken an, geht über den Einbau von LED-Lampen und hört bei Einbau von Passivhausfenstern und der Dämmung von Wänden, Dächer und Decken auf.

Zahlreiche Beispiele aus der ganzen Welt zeigen, dass nicht nur Häuser, sondern ganze Gemeinden oder sogar Länder heute komplett auf erneuerbare Energien umstellen können. Es ist kein Frage mehr, ob man das kann, sondern ob man das will.