Energiesparbewusstsein schaffen: Digitale und konventionelle Wege

energy-efficiency-awarenessStatistiken zeigen, dass schon jetzt die Durchschnittstemperaturen der erste Monate des Jahres 2016 die höchsten jemals gemessenen waren. Kalifornien erlebt eine dramatische Dürre nach der anderen und El Niño scheint in 2016 dramatischere Ausmaße, vor allem in Asien, zu haben als sonst. Handeln ist gefragt, aber handeln kann nur wer auch das notwendige Wissen hat. Deshalb braucht es auch Aufklärung. Im Mittelpunkt steht dabei, wie wir die Produktion von Kohlendioxid (CO2) verringern können. Die Staaten des Rio-Protokolls haben vereinbart, die Durchschnittstemperatur um nicht mehr als 2 Grad steigen zu lassen. Dieser Wert gilt als point of no return – ist er überschritten, kann der Klimawandel nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Hilfreich bei Aufklärungskampagnen sind dabei sowohl digitale Medien als auch konventionelle Methoden. Letztere beziehen sich vor allem auf die Erziehung in Schulen. Hier können Schulbücher schon Wissen über Energiesparen und Klimawandel vermitteln. Aber auch klassische Informationskampagnen setzen hier an, mit Aktionen in Universitäten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.

An der Grenze von digitalen und konventionellen Maßnahmen sind die Ingenieure. Heute ist Computertechnik nich mehr wegzudenken aus der Energietechnik und selbst Pellet–Öfen haben einen Prozessor, der sie steuert. 25 Prozent der Energie wird in privaten Haushalten verbraucht, man kann sich leicht ausrechnen, welche Unterschiede optimierte Heizungen und Kühlungsgeräte machen können. Das Internet der Dinge könnte übrigens dort weitere Verbesserungen bringen.

Die meisten Menschen erreicht man heute aber in sozialen Netzwerke und mit informationsreichen Webseiten (in aller Bescheidenheit zählen wir uns auch dazu). Kampagnen über Klimawandel und Energieverbrauch sind heute außerordentlich erfolgreich wenn sie professionell in Netzwerken wie Facebook oder sogar Instagram geführt werden. Blogs sind eine Alternative zu klassischen Printmedien und immer mehr Menschen schauen sich ein Youtube-Video an. Mit digitalen Medien können auch zunehmend mehr Menschen in Dritte-Welt-Ländern angesprochen werden, weil die Internet-Penetration – auch getrieben durch mobile Telefone – täglich stärker wird.