Einführung in erneuerbare Energie durch Solaranlagen

Als Solarenergie wird eine Technik bezeichnet, die die Sonnenstrahlung renewable (1)entweder als Wärme speichert oder diese in Elektrizität (Strom) umwandelt. Streng genommen sind auch Windkraft und Wasserkraft auf die Solarenergie zurückzuführen. Wind entsteht durch die solare Erwärmung von Luftschichten und der Wasserkreislauf der Erde wird von der Solarenergie angetrieben. Photovoltaik bezeichnet die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom. Die Erzeugung des Stroms geschieht über einzelne Solarzellen, die zu einem Modul zusammengefasst werden. Je mehr Licht auf das Modul fällt, um so mehr Strom fließt. Produziert wird Gleichstrom der entweder in Batterien gespeichert wird oder in Wechselstrom umgewandelt wird, der dann ins Stromnetz eingespeist werden kann. Bis Ende 2013 wurden weltweit bereits rund 140 Gigawatt (GW) in Photovoltaik-Anlagen installiert. In Deutschland werden 35 GW produziert. Österreich hinkt dem noch hinterher.

Moderne Photovoltaikanlagen schaffen sowohl einen geringen Kilowattbereich abzudecken, wie es bei Privathäusern benötigt wird, als auch ganze Solarparks auszustatten. Wer rein mit Solarstrom leben will, muss darauf achten, keine Überproduktion zu erzeugen. Dazu gibt es so genannte Filter, die am 100 kW entweder die Produktion drosseln oder den Strom in Batterien speichern. Was ausserdem benötigt wird, ist ein Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Die Preise für Photovoltaik-Anlagen liegen heute bei durchschnittlich 1450 Euro pro kWp. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus muss man heute etwa 8500 Euro ausgeben.

Bei den Solaranlagen die als Heizung dienen, wird keine Strom produziert. Röhrenförmige Kollektoren bündeln das Sonnenlicht und schaffen damit Wärme, die auf eine kleine Fläche konzentriert wird. Hierbei können bis zu 1000 Grad Celsius entstehen. So genannte Absorber nehmen die Energie auf und stellen sie zum Beispiel zum Heizen oder für Warmwasser zur Verfügung. Dazu benutzt man Solarthermie-Speicher, die ähnlich wie die alten Heisswasserboiler funktionieren und Wasser lange Zeit warm halten können. Ein großer Vorteil dieser Kollektoren ist übrigens ihre Haltbarkeit: eine Verwendungsdauer von 30 Jahren ist keine Seltenheit.