databaseWer sich heute in Österreich energieunabhängig machen will, kann diese auf verschiedene Weise tun. In der Regel gibt es für Photovoltaikanlagen sogar Subventionen vom Staat. Was man genau beachten muss und sollte, steht in einer einfach zu bedienenden Datenbank.

Unter http://www.res-legal.eu/, eine Webseite der Europäischen Kommission, gibt es eine Fülle von Informationen über verschiedene erneuerbare Energie und wie man sie anmeldet und den Strom nutzen und einspeisen kann.

So sind zu Beispiel die Verfahren, wie man Strom einspeist, genau festgelegt. In diesem Fall muss man einen Vertrag mit der Ökostromabwicklungsstelle abschliessen. Es gibt aber auch – je nach Anlagenart – Subventionen für die Installation, die vom Staat gegeben werden. Die Datenbank listet genau auf, welchen Prozeduren man folgen muss. Bei Photovoltaik ist zum Beispiel der erste Schritt eine Registrierungsnummer für die Anlage, wenn sie weniger als 5kW produziert. Man bekommt dann einen Link zugeschickt, mit dem man ein Antragsformular ausfüllen kann. Wichtig ist nachzuschauen ob bestimmte Subventionsprogramm schon ausgelaufen sind. Wer Heizungsanlagen baut, die mit erneuerbaren Energien funktionieren, wird in der Datenbank lesen können, dass man zum Beispiel von der Umweltförderung im Inland Fördermittel beantragen kann. Dies betrifft thermische Solaranlagen, Wärmepumpen, Biomassenwärmeanlagen und geothermische Anlagen, die Wärme produzieren. Zu beachten sind dabei auch die Förderungsrichtlinien 2009 für die Umweltförderung im Inland, wie die Datenbank anzeigt.

Aufgelistet sind auch sehr überschaubar die verschiedenen Behörden und Institutionen, die sich mit erneuerbaren Energie beschäftigen und zuständig sind: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Österreichische Energieagentur, Bundesministerium für Finanzen, E-Control, Dachverband Energie-Klima, Energiesparverband, Abwicklungsstelle für Ökostrom und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

Interessant ist auch der Bereich über das Transportwesen. In Österreich gibt es Vorgaben, wieviel Biobenzin von kraftstoffproduzierenden Unternehmen importiert oder produziert werden muss. Man versucht, dass mindestens 5,75 Prozent des Gesamtverbrauch des Kraftstoffes aus Bioquellen kommt. Ausserdem werden Biodiesel und Ethanol über Steuervergünstigungen gefördert.